Colormanagement
Profilierte Bildbearbeitung mit PhotoshopLegen Sie in den Farbeinstellungen von Photoshop Ihre Farbmanagement Richtlinien fest. Wählen Sie einen angemessen grossen Arbeitsfarbraum. Eingestellt sollte sein: "Eingebettete Profile beibehalten", damit geben Sie vor, dass die Farben der Bilddatei durch das in ihr eingebettete ICC-Profil korrekt am profilierten Monitor mittels Photoshop dargestellt werden. |
der DesktophintergrundAls Monitorhintergrund sollte einen farbneutraler Desktophintergrund (mittleres Grau) verwendet werden. der MonitorDer wichtigste und grundlegende Teil beim Arbeiten mit Farbmanagement ist das Kalibrieren und Profilieren des Monitors. Das Kalibrieren muss grundsätzlich vor dem Erstellen eines Profiles erfolgen. Zum professionellen Arbeiten gehört ein mit Messgeräten erstelltes ICC-Monitorprofil. Auf die Beschreibung von visuellen Methoden verzichten wir hier bewusst. Visuelle Einstellungen bedeuten nur eine Näherung mittels subjektiver Wahrnehmung. Messgeräte und Software sind im Handel erhältlich. |
die ArbeitsplatzbeleuchtungFür die Ausleuchtung und Bildbeurteilung an professionellen Bildbearbeitungsplätzen werden Normlichtquellen mit einer Farbtemperatur von 5000°Kelvin genutzt (gemessen meist 5400°Kelvin). Diese müssen blendfrei und konstant sein. Es bieten bieten sich Normlichtlampen der Firma Osram oder Just als Daylight-Variante in verschieden Baulängen an (Osram 12-950 mit 15, 18 oder 36 Watt). Es wird ein mindestens jährliches Ersetzen der Leuchtstofflampen empfohlen. Zur Kontrolle der Beleuchtung gibt es z.B. Farbtafeln, welche die Abweichung von 5000/5400° Kelvin zeigen (z.B. von Kodak). Unsere ICC-Profile sind auf diese Farbtemperatur optimal angepasst und getestet. Nicht nur die Farbtemperatur sondern auch die Menge des Lichts ist maßgebend für die Beurteilung. Ihr Betrachtungslicht sollte genügend Licht aussenden. Genormt ist die Menge des einfallenden Lichtes auf den zu betrachtenden Gegenstand - in unserem Falle - das Foto. das ArbeitsumfeldSchwankungen des durch Fenster eintretenden Tageslichtes (Sonne oder bedeckter Himmel), der unkontrollierte Einfall anderer Lichtquellen stellt eine Fehlerquelle dar und lässt sich zum Beispiel durch Vorhänge oder Rollläden vermeiden. Im Idealfall haben alle größeren Flächen des Arbeitsumfeldes eine farbneutrale Gestaltung. Auch Ihre Bekleidung ist entscheidend. Tragen Sie z.B. eine intensiv farbige oder sehr helle Oberbekleidung, wird trotz Entspiegelung der Monitorsichtfläche eine Reflektion des Farbtons unvermeidlich sein. Die Farbwiedergabe des Monitors wird dadurch beeinflusst. Beleuchtungen oder Fenster, die auf der Monitorsichtfläche reflektieren, mindern oftmals den sichtbaren Kontrast. Das alles bedeutet nicht, dass Sie zurück in die Dunkelkammer sollen. Vielmehr ist eine ausgewogene, gedämpfte Beleuchtung sinnvoll. |
Farbmanagement